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Die bekannteste Kirche Salvadors

IM STADTVIERTEL BONFIM

RIBEIRA – ihr Aufenthaltsort liegt ca.5 Fuß Minuten von Igreja N.S. do Bonfim: der populärsten Kirche in ganz Bahia entfernt. Ein paar Strände, volkstümliche Wohnviertel und vor allem eine berühmte Wahlfahrt Kirche. Von ihrer Gemeinde wird jedes Jahr am zweiten Sonntag nach dem Dreikönigsfest die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Prozession von N.S. do Bonfim durchgeführt, eines der schönsten Beispiele für die Vermischung von Katholizismus und Candomblé. Die Kirche wurde eigens zur Aufnahme der gekreuzigten Jesusfigur aus Setúbal (Portugal) errichtet.Die kleinen, bunten Stoffarmbänder, welche die Kinderschar den Fremden am Kircheneingang unbedingt verpassen wollen, entsprechen einem genau festgelegten Ritus. Sie sind genauso lang wie der Armabstand der Jesusfigur am Kreuz. Während man sich die Stoffstreifen ums Handgelenk schlingt und drei Knoten macht, muß man sich drei Dinge wünschen. Wenn das Armband eines Tages verschlissen ist und reißt, gehen diese Wünsche in Erfüllung. Wir haben da ein wenig nachgeholfen … In der Regel von dienstags bis sonntags zwischen 6 und 12 Uhr und zwischen 14 und 18 Uhr. Die Fassade, mit weißen Azulejos und Lichterketten verziert, erlaubt es den Bewohnern Salvadors, den Zeremonien auch von weitem zu folgen. Im Inneren sind die Seitenschiffaltäre fein gearbeitet und vergoldet. Nicht schlecht auch die Gemälde Franco Velascos, des großen bahianesischen Künstlers. Bemerkenswert ist auf dem dritten Altar, auf der rechen Seite, die Statue N.S. da Boa Morte in ihrem Sarg aus Silber. An der Decke perspektivische Malereien vom Beginn des 19. Jahrhunderts.

Im Chorraum: hier befindet sich die prächtige Christusstatue aus Sétubal auf einem von korinthischen Säulen gestützen Thron. Hübsch anzusehen sind die Kommoden in der Sakristei und die gut erhaltenen Azulejos an den Flurwänden. Auf der rechten Seite des Chores, in der Sala dos Milagres (»Saal der Wunder«): Opfergaben in Form von Votivbildern und sonstigen, aufgrund eines Gelübdes gestifteten Weihegaben. Dieser Raum zeugt von der inbrünstigen Verehrung des Senhor do Bonfim durch das Volk. Von der Decke baumeln – wie in unzähligen portugiesischen Kapellen auch – Wachsfiguren: es handelt sich um Nachbildungen der vom Senhor geheilten Gliedmaßen und Körperteile. Im ersten Stockwerk ist noch ein winziges Exvoto-Museum mit Skulpturen, naivem Schmuck etc. zu besichtigen. Igreja de Boa Viagem: am Largo de Boa Viagem; nach Norden hin, dem Verlauf der Bucht folgend. Schmuckes Kirchlein, das außer seinen Azulejos nichts Großartiges zu bieten hat. Am 1. Januar wird hier immerhin eine wichtige Zeremonie abgehalten: die Ankunft des »Gottes der Seefahrer« im Rahmen der Festa dos Navegantes, mit bunter Schiffsprozession vom alten Hafen beim Mercado Modelo, Jahrmarkt, Capoeira und Batuque. Forte do Monte Serrat: einige hundert Meter von der Kirche Boa Viagem entfernt. Die Feste wurde 1586 errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert viele Male umgebaut. Mit ihren kuppelgedeckten Schilderhäusern gilt sie als besterhaltene in Bahia. UNTERNEHMUNGEN Rundfahrt in der Allerheiligenbucht: Rua Luís Viana Ladeira do Carmen 31. Der Franzose Christian Chauveau lädt zu einer Erkundung der Bucht, der Inseln und der Rios ein. An Bord seines nach typisch salavadorianischer Bauweise konstruierten Bootes (eines Saveiro), weist er als kundiger Begleiter auf abgelegene Dörfer, Wasserfälle u.ä. hin. Die Touren auf der Maruela sind für sechs bis acht Personen gedacht, bei einem zeitlichen Rahmen von drei bis zehn Tagen.

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