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Largo do Carmo

Vom untersten Teil des Largo do Pelourinho führt die schweißtreibende Rua Luís Viana Filho hinauf zum Largo do Carmo, der Eingangspforte zum Santo Antônio-Viertel. Convento, Igreja e Museu do Carmo: Kloster, Kirche und Museum sind von montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr, in Augenschein zu nehmen. Hier unterzeichneten die Holländer, die Salvador 1624/1625 besetzt gehalten hatten, ihre Kapitulationserklärung. Die Carmo-Kirche ist gegen Ende des 15. Jahrhunderts erbaut worden. Bewundernswerter Altar, mit Gold und Silber überladen.Das Erstaunlichste an dieser Kirche ist aber doch wohl die Sakristei mit ihrem unermeßlichem Reichtum, wie er in keinem anderen brasilianischen Gotteshaus vorkommt. Vermutlich wegen Renovationsarbeiten derzeit nicht zu besichtigen. Insistiert man jedoch beim Museumsangestellten, so ist es möglich, ganz still und heimlich ein Auge ins Innere zu werfen. Behäbigkeit und erdrückende Überladenheit des Barocks kommen dort voll zur Geltung.

Die Decke ist mit vergoldeten und bemalten Kassetten verziert, die das Leben des Propheten Elias nacherzählen. Holzengelchen halten und stützen die Porträts der Heiligen. Kostbare Möbelstücke mit Schubfächern runden das Bild ab. Das Museum im ersten Obergeschoß birgt eine Sammlung kleiner Betkapellen und Nischen, aus bemaltem Holz und mit naiven Motiven. Aufwendig gearbeitete Kirchengewänder, bemerkenswerte Sammlung kleiner Heiligenfiguren aus Holz, Münzen- und Edelsteinsammlungen, kostbare Kultobjekte. Hier sind die Geistlichen so tolerant, daß sie eine der Vitrinen sogar afrikanischen Fetischen widmeten (die Betonung liegt auf afrikanischen). Daneben die Kirche N.S. do Monte do Carmo, 1636 erbaut und 1788 zerstört. Bemerkenswerte Decke mit perspektivischen Malereien.

Aufwendig gearbeitete Kirchengewänder, bemerkenswerte Sammlung kleiner Heiligenfiguren aus Holz, Münzen- und Edelsteinsammlungen, kostbare Kultobjekte. Hier sind die Geistlichen so tolerant, daß sie eine der Vitrinen sogar afrikanischen Fetischen widmeten (die Betonung liegt auf afrikanischen). Daneben die Kirche N.S. do Monte do Carmo, 1636 erbaut und 1788 zerstört. Bemerkenswerte Decke mit perspektivischen Malereien. In dem von kleinen Kapellen umgebenen Patio fällt besonders eine Skulptur, den vom Kreuz abgenommenen Christus darstellend, auf: die Blutstropfen bestehen aus zweitausend Rubinen unterschiedlicher Größe. Einlaß von 7 bis 18 Uhr. Die Rua do Carmo entlangschlendernd, gelangt man schließlich auf die Rua Joaquim Tavora, wo noch gut erhaltene Fassaden zu betrachten sind. Dieses alte Stadtviertel scheint von der Armut weniger betroffen zu sein.Bis heute ist es den Touristen weitgehend verborgen geblieben. Anschließend erreicht man den Largo de Santo Antônio, von dem aus man einen Postkartenblick über die Baía de todos os Santos hat. Rückkehr über den Largo do Pelourinho durch die Rua Ribeiro dos Santos, die man in Höhe des Carmo-Klosters nach rechts einschlägt Maciel-Viertel und Praça Anchieta Links des Museu da Cidade erstreckt sich Maciel, eines der ärmsten Viertel Salvadors.

Für jeden Tag des Jahres gibt es eine Kirche in Salvador!