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Largo do Pelourinho

Das Herz der Altstadt bildet ein in Pastelltönen gehaltenes Ensemble von teilweise renovierten, teils verfallenen Gebäuden aus der Kolonialzeit, das ausgesprochen harmonisch wirkt. Hier residierten die früheren Zuckerbarone; von den schmiedeeisernen Balkonen aus konnten sie bequem den Torturen Pelourinhobeiwohnen, welche die Sklaven erdulden mußten. Nicht selten wurden letztere zu Tode gepeitscht. Man geht heute davon aus, daß sich die Prangersäule oberhalb des Largos, rechts vom Museu da Cidade, an der Stelle eines platten, runden Steines befunden hat.

Unter einem klaren und geschmeidigen Abendhimmel färbt sich der Platz bei Sonnenuntergang glutrot und die Kirche N.S. do Rosário dos Pretos überzieht ihre bläulich angelaufene Fassade mit einem Goldschimmer. Sie ist insofern eine besondere Kirche, als sie von den Schwarzen errichtet wurde, wenn diese ihr eigentliches Tagwerk hinter sich gebracht hatten. Konsequenterweise sind alle Heiligenfiguren dunkelhäutig. Museu da Cidade (Stadtgeschichtliches Museum): Rua Gregório de Matos 40; Einlaß montags bis freitags von 7 bis 21 Uhr, samstags von 8 bis 12 Uhr. Den afro-brasilianischen Riten und der Volkskunst gewidmet. Unter den Ausstellungsstücken zahlreiche Kleidungsstücke und Kultobjekte der Candomblé. Gewiß einzigartig ist das in Patchwork gefertigte Banner, das mit erstaunlicher Fingerfertigkeit bestickt und mit Perlen, Perlmutt und Goldfäden verziert wurde. Es erzählt die Geschichte Salvadors. Alle Bräuche, Tänze, Gewerbe, historische Persönlichkeiten, ethnische Typen und Candomblé-Götter geben sich darauf ein Stelldichein. Gut unterrichtete Studenten begleiten Besucher auf Wunsch während ihres Rundgangs. Fundaçao Jorge Amado (Jorge-Amado-Stiftung): neben dem stadtgeschichtlichen Museum; montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 18 Uhr. Eintritt frei; Tel. 321-00-70. Sammlungen von Fotos, Büchern und persönlichen Gegenständen des bekannten Romanciers. Jorge Amado hat sich mit den Größen seiner Zeit aus Politik, Film etc. ablichten lassen: er ist an der Seite Fidel Castros, Sartres und dessen Freundin Simone zu sehen; aber auch neben Yves Montand, Sophia Loren, Mastroianni etc. Eine origineller Einfall war es, einmal alle für die Reklame »verbratenen« Elemente aus Amados Werken zu sammeln: Restaurants, Geschäfte, Poster usw., die sich die Namen der von Jorge Amado erdachten Helden geborgt haben.

Das Feeling Lateinamerikas erleben!

Ein Muss für jeden Salvador Besuch!