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SEHENSWERTES IN DER HISTORISCHEN OBERSTADT

Im Zentrum befindet sich auch der Pelourinho, der Pranger auf dem seinerzeit die Sklaven angeboten, verkauft und gefoltert wurden. Über den 85 Meter hohen Fahrstuhl Elevador Lacerda gelangt man in die Unterstadt (cidade baixa). Hier befindet sich der Mercado Modelo, ein alter Fischmarkt, in dem sich heute unzählige Souvenierläden ihre Waren abieten. Über eine Treppe gelangt man hier auch in die Katakomben unter dem Gebäude.
Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, abends nicht zu weit in das Herz der Altstadt vorzudringen oder sich zumindest von einem brasilianischen Bekannten begleiten zu lassen. In der Oberstadt konzentriert sich die Leidenschaft, aber auch das ganze Elend Alt-Salvadors, hier gewinnen Klischees und im Kopf vor unserer Brasilienreise gespeicherte Bilder eine bedrückende Realität. Hier befinden sich die Kathedrale sowie zahlreiche weitere Kirchen und historische Gebäude.

Lohnenswert ist besonders die Klosterkirche São Francisco mit ihren blattgoldverzierten Innenräumen. Interessant sind hier auch die Skulpturen der afrikanischen Condomblé Religion, die die Bildhauersklaven unbemerkt in die Kirchendekoration einarbeiteten. Der große Schriftsteller Jorge Amado schreibt: »Der ganze Reichtum des bahianesischen Menschen, in Anmut und Gesittung, seine unendliche Armut, sein gesamtes Drama und all seine Magie entstehen in der Altstadt und finden dort zusammen.« Nachdem die Stadtverwaltung dem Verfall jahrzehntelang fast tatenlos zugesehen hatte, wurden zum Beginn der neunziger Jahre zum ersten Mal vom Bundesstaat Bahia ein paar Millionen Dollar für die Sanierung der Altstadt bereitgestellt. Dies bedeutete jedoch für die hier hausenden Ärmsten der Armen, ausziehen zu müssen. Sie können sich die Mieten in einem anderen Stadtteil jedoch gar nicht leisten, und da nützt ihnen auch die Entschädigung von 400 Dollar nichts. Also nagt die feuchtheiße Luft weiter an den barocken Gebäuden. Wegen knapper Finanzen können nicht einmal die bereits renovierten Häuser von ihren Bewohnern entsprechend unterhalten werden.

Immer wieder ein Erlebnis 85 m hoch im Fahrstuhl!

Touristenpreise – handeln nicht vergessen!